Gülleausbringung im Herbst auf Ackerland

Gülle- und Gärrestausbringung im Herbst auf Acker- und Grünland

 

Düngebedarfsermittlung Zweitfrucht und Zwischenfrucht:

Zweitfrucht: Eine „Düngebedarfsermittlung Zweitfrucht“ erfolgt z. B. für Winterroggen vor Silomais oder Weidelgras nach Wintergerste. Zweitfrüchte sind Kulturen, die vor dem 01.08. gesät und bis 31.12. geerntet werden oder im Herbst gesäte Kulturen, deren Ernte im darauffolgenden Frühjahr stattfindet.
Für die Berechnung ist ein Nmin Wert notwendig. Dieser kann durch eigene Untersuchungen gemessen oder den Veröffentlichungen im Internet entnommen werden.

Wird die Zweitfrucht erst im Frühjahr geerntet (z.B. Wintergrünroggen vor Silomais) darf die Düngung auch erst im Frühjahr erfolgen!

Zwischenfrucht: Für eine Zwischenfrucht ist die Ermittlung des Düngebedarfs nicht vorgeschrieben. Sie ist aber bei der Erstellung der Düngebedarfsermittlung mit dem LfL-Programm zu empfehlen. Denn nur so zeigt die Kalkulation in der Betriebsübersicht die Kenngrößen und die geplanten mineralischen und organischen Düngemengen korrekt an.

 

Sperrfrist im Ackerland

Auf Ackerland beginnt die Sperrfrist generell nach der Ernte der letzten Hauptfrucht und dauert bis einschließlich 31. Januar. Hauptfrucht ist grundsätzlich die Frucht, die im Mehrfachantrag angegeben ist. Es kann jedoch auch eine Kultur (Zweitfrucht) sein, die vor dem 1. August gesät wurde und noch im Ansaatjahr geerntet wird (z. B. Ackergras nach Getreidevorfrucht). Folgende Ausnahmen gibt es (wenn ein Düngebedarf gegeben ist):

  • Zu Zwischenfrüchten und Winterraps dürfen bis zu 30 kg/ha Ammonium- bzw. 60 kg/ha Gesamtstickstoff bis Ende September gedüngt werden, wenn die Saat bis 15. September erfolgt.
  • Feldfutter, das erst im Frühjahr genutzt werden soll (z.B. Grünroggen), darf erst im Frühjahr gedüngt werden.
  • Zu Wintergerste nach einer Getreidevorfrucht dürfen bis zu 30 kg/ha Ammonium- bzw. 60 kg/ha Gesamtstickstoff bis Ende September gedüngt werden, wenn die Saat bis 30. September erfolgt.
  • Mehrjähriger Feldfutterbau hat die gleiche Sperrfrist wie Grünland, wenn die Aussaat bzw. Ernte der Deckfrucht vor 15. Mai stattgefunden hat.

Eine Verschiebung der Sperrfrist auf Ackerland ist nicht möglich.

Quelle: LfL Bayern

 Hinweis: Die geplanten Einschränkungen bei der Düngung von Zwischenfrüchten in den „Roten Gebieten“ gelten erst ab dem Jahr 2021.

 

Sperrfrist im Grünland und mehrjährigen Feldfutterbau

Die Sperrfrist für Grünland und Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau beginnt am 1. November und dauert bis einschließlich 31. Januar.
Definition mehrjähriger Feldfutterbau: Saat vor 15. Mai und mindestens zwei Hauptnutzungsjahre (nach Mehrfachantrag).
Ab 1. September bis zum Sperrfristbeginn dürfen max. 80 kg N/ha ausgebracht werden.

 

Verschiebung der Sperrfrist auf Grünland und mehrjährigen Feldfutterbau:
Die Sperrfrist für Grünland und mehrjährigen Feldfutterbau kann um 2 oder 4 Wochen nach hinten verschoben werden. Die Dauer der Sperrfrist von drei Monaten bleibt dabei unverändert.

Sperrfrist bei 2 Wochen-Verschiebung: 15. November bis einschließlich 14. Februar
Sperrfrist bei 4 Wochen-Verschiebung: 29. November bis einschließlich 28. Februar

 

Die Vorgehensweise der Verschiebung ist wie folgt:
Die Verschiebung muss jährlich vom BBV-Kreisverband für den jeweiligen Landkreis beim zuständigen Fachzentrum für Agrarökologie beantragt werden. Das zuständige Fachzentrum für Agrarökologie entscheidet über die Verschiebung und den Verschiebungszeitraum nach regionaltypischen Gegebenheiten. Insbesondere Witterung oder Beginn und Ende des Pflanzenwachstums sowie Ziele des Boden- und des Gewässerschutzes werden dabei herangezogen.

 

Kontakt

Rainer Tiefel

Tel.:      09127/ 9548660
E-Mail: rainer.tiefel@mr-fuerth.de

Solarfresh – die Photovoltaikreinigung im Herbst

Sonderaktion auf Photovoltaik-Reinigung

Im Frühjahr 2021 startet eine neue Tour. Sichern Sie sich schon heute einen Termin.

Saubere Module und Höhere Leistungsfähigkeit dank Solarfresh
Damit Deine Photovoltaik-Anlage auch optimale Leistungen bringen kann, braucht sie die richtige Pflege. Verunreinigungen führen nicht nur zur Leistungsminderung, welche die Energiebilanz der Anlage senkt, sondern sie können auch die Lebensdauer der Anlage erheblich reduzieren.

Die Firma Solarfresh bietet ihre Dienstleistungen rund um die PV-Anlagen bereits seit Jahren erfolgreich für die Maschinenringe an. Fragen Sie gleich an – wir beraten Sie gerne.

 

Warum Reinigung im Herbst
Es spricht einiges für die Reinigung der Anlagen im Herbst. Im Hochsommer können die Wechselrichter oftmals – bedingt durch die starke Hitze und Sonneneinstrahlung – nicht alles verarbeiten, was produziert wird. Daher macht sich der Reinigungseffekt bei den lichtschwächeren Monaten auch sehr gut bemerkbar. Die Sonnenstunden im Spätsommer und Herbst hingegen können optimal genutzt werden, wenn die Module entsprechend sauber sind. Weiterhin lagern sich über die Wintermonate – bedingt durch die kalten Temperaturen – auch keine neuen Moose, Dachflechten oder Grünspan ab. Der anfangs noch lose sitzende Staub wird durch die glatte Oberfläche nach einer gründlichen Reinigung vom Schnee größtenteils entfernt, sodass der Anlagenbetreiber durch die Reinigung im Herbst auch im kommenden Frühling den ersten Sonnenstunden entspannt entgegensehen kann.

Weiter sollte man die individuellen Gründe für die verschiedenen Jahreszeiten berücksichtigen. Bei landwirtschaftlichen Betrieben sollte zum Beispiel das Ein- und Auslagern berücksichtigt werden, oder das Harzen von Bäumen, die in der näheren Umgebung stehen. Auch starker Pollenflug durch Rapsfelder in der unmittelbaren Umgebung ist nicht völlig außer Acht zu lassen. Teilweise muss auch die Fruchtfolge berücksichtigt werden, wenn man die angrenzende Ackerfläche als Stellfläche für den Manitou-Teleskopstapler zum Reinigen benötigt. Die Firma Solarfresh bietet bereits seit einigen Jahren eine hochwertige maschinelle Reinigung mit einer Spezialmaschine an, die beim Europäischen Patentamt patentiert ist. Dabei können dank der stattlichen Auslage des 18 t schweren Manitou-Teleskopladers fast alle Hindernisse überwunden werden.

 

Die Technik
Die eigentliche Technik des Reinigungsgerätes befindet sich in dem 8 m langen Ausleger der Reinigungseinheit, an dessen Ende sich zwei gegenläufige Rundbürsten befinden. Der Ausleger wird über eine Arbeitsbühne gesteuert und ist so konstruiert, dass das Gerät sanft auf den Modulen aufsetzt und sich praktisch an jede Dachneigung „anschmiegt“. Niemand muss das Dach oder die Anlage betreten, wodurch ein optimaler Sicherheitsstandard gewährt wird. Weiterhin werden keine Kabel und Schläuche über die Module gezogen, da alle Zuleitungen über eine separate Versorgungskette am Manitou geführt werden. Gerade Großanlagen profitieren von der ausgefeilten Technik der Firma Solarfresh, gereinigt wird jede Anlage, egal wie groß diese ist, wenn der Betreiber eine gründliche und qualitativ hochwertige Reinigung wünscht.

 

Weitere Dienstleistungen – Hallenwand- und Dachreinigung
Auch die von der Firma Solarfresh angebotene Dienstleistung der Hallenwand- und Dachreinigung erfreut sich steigender Beliebtheit. Dabei können dank der stattlichen Auslage des 18 t schweren Manitou-Teleskopladers fast alle Hindernisse überwunden werden. Der Ausleger wird so gesteuert, dass sich die hydraulisch angetriebene Rundbürste (mit ihren langen Borsten) sanft an der Hallenwand bzw. auf dem Dach aufsetzt und sich praktisch an jede Dachneigung – egal ob glatte oder Trapezblechoberflächen – „anschmiegt“. Durch den erzielten gleichmäßigen Druck wird eine gründliche Reinigung sichergestellt.

Wer sich für die maschinelle Reinigung von Photovoltaikanlagen oder eine maschinelle Hallenwand- und Dachreinigung der Firma Solarfresh interessiert, kann sich gern mit Ihrem Maschinenringbüro in Verbindung setzen.

Kontakt

Andrea Hofmockel

Tel.: 09127/95 48 660
E-Mail: andrea.hofmockel@mr-franken.de