Solidargemeinschaft mit Zukunft: Maschinenring Roth überzeugt mit starken Zahlen
Bei der Jahresversammlung des Maschinen- und Betriebshilfsrings Roth am 26. März 2026 in der Aula des Landwirtschaftszentrums Roth wurde deutlich, wie stark wirtschaftlicher Erfolg und gelebte Solidarität zusammenpassen. Geschäftsführer Harald Winter präsentierte für 2025 einen vorläufigen Jahresüberschuss von über 270.000 Euro – deutlich mehr als ursprünglich geplant. Gleichzeitig bleibt der Gesamtverrechnungswert mit rund 6,3 Millionen Euro auf hohem Niveau. Besonders hervorzuheben sind die über 22.000 geleisteten Stunden in der Betriebs- und Sozialhilfe, die die wichtige Unterstützung für landwirtschaftliche Betriebe unterstreichen.
Ein zentrales Thema der Versammlung war die digitale Agrarbüro-Lösung „Mein Acker“. Trotz künftig steigender Kosten wird die Software auch weiterhin kostenlos für landwirtschaftliche Mitglieder angeboten. „Warum wir das machen? Weil wir eine Solidargemeinschaft sind“, betonte Vorsitzender Matthias Köbler. Bereits rund 200 Mitglieder nutzen das System zur Schlagkartei und Abrechnung von Lohnarbeiten.
Auch die Tochterunternehmen des Maschinenrings entwickeln sich positiv. Über die MR Pro und Ha GmbH & Co. KG werden rund 400 Stromkunden betreut, während über die Maschinenring Franken GmbH zusätzliche Aufträge und Einkommen für landwirtschaftliche Betriebe vermittelt werden. Gleichzeitig sucht der Maschinenring Roth aktuell neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Lob für die wirtschaftliche Entwicklung und die gelebte Gemeinschaft gab es unter anderem vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie vom Bayerischen Bauernverband. Die Verantwortlichen waren sich einig: Gerade in herausfordernden Zeiten ist der Maschinenring ein wichtiger Partner für die Landwirtschaft in der Region.