Gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung übernehmen

Parlamentarischer Abend der fränkischen Maschinenringe in München

 

Gemeinsam die Zukunft gestalten – unter diesem Motto haben die sieben fränkische Maschinen- und Betriebshilfsringe (MR Franken Mitte, MR Fürth, MR Landkreis Ansbach, MR Regnitz-Franken, MR Roth und MR Weißenburg-Gunzenhausen) am 22. Oktober die Politiker in die Pfalzstube im Maximilianeum eingeladen.  Die Maschinenringe haben bei ihrem ersten Parlamentarischen Abend in München, den Politikern die Aufgaben und die Bedeutung der Maschinenringe für die regionale Landwirtschaft und für die Gesellschaft vermittelt. Gut 15 Landtagsabgeordnete (MdLs) und Agrarsprecher der Regierungsparteien waren der Einladung gefolgt und diskutierten die Vorschläge der Maschinenringe, wie aktuelle Anforderungen der Gesellschaft in Teilbereichen umgesetzt werden können ohne die Betriebe zu überfordern.

 

In einem ausführlichen Vortrag hat Manuel Burger (Geschäftsführer MR Franken Mitte e.V.), die Bedeutung der Maschinenringe beim Einsatz von umweltschonenden aber teuren landwirtschaftlichen Maschinen dargestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, die Herausforderungen der neuen Düngeverordnung gemeinschaftlich zu meistern. Frau Franziska Wollandt (stellvert. Geschäftsführerin MR Fürth e.V.) stellte ein mögliches Pilotprojekt zum Aufbau einer Organisation zur koordinierten Landstreifenpflege vor, das auf der bestehenden Vernetzung der Maschinenringe aufgebaut werden kann. Ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des ländlichen Raumes ist die Sicherung der Zuerwerbsmöglichkeiten für Landwirte. Was die Maschinenringe hier bereits leisten, hat Manfred Utz Geschäftsführer MR Maschinenring Franken GmbH dargestellt. Hier appellierte er an die Politiker keine zusätzlichen Hürden bei der Vergabe der Aufträge aufzubauen.

 

MdL Volker Bauer lobte die Vorstellung: „wir sind offen für kreative Lösungen und freuen uns, wenn wir die Themen weitertragen können“ – meinte er in seinem Statement. In einer sehr positiven und regen Diskussion wiesen die Vertreter der Maschinenringe die anwesenden Landtagsabgeordneten auf wichtige Handlungsfelder hin und bekamen Unterstützung zugesichert. Die Teilnehmer haben beschlossen, die weiteren Schritte gemeinsam zu gestalten. Um den „Bayerischen Weg“ der Agrarpolitik mit einer bäuerlichen Landwirtschaft ohne Strukturbruch fortzuführen, ist eine weitreichende Unterstützung durch die Politik notwendig. Die Maschinenringe brauchen für Ihre Mitglieder unterstützende Rahmenbedingungen in der überbetrieblichen Zusammenarbeit und diese sollen in Franken als Pilotprojekte geschaffen werden.

 

 

Kontakt

Stephan Spitzer

Tel.: 09135/73 66 69-16
E-Mail: stephan.spitzer@mr-franken.de