Blühstreifenaktion

 

 

Überlassen wir die öffentliche Diskussion um Flächen und deren „richtige“ Bewirtschaftung weiterhin nicht alleine den Organisationen, die selbst keine oder nur kaum Fläche bewirtschaften. Im Gegensatz zur teilweise irreführenden einseitigen Berichterstattung verbraucht die Landwirtschaft keine Flächen, sondern nutzt sie! Wir schütten auch keinen Donaukies auf unsere Äcker und pflanzen artenarme Tujahecken in die Feldflur, wie es häufig in Privatgärten der Fall ist. Natürlich wird versucht eine gute Ernte zu sichern, um unser Einkommen aber auch die Ernährung der Bevölkerung sicher zu stellen. Letztendlich entscheidet auch der Verbraucher über die Attraktivität der Ausrichtung unserer Landwirtschaft beim täglichen Einkauf mit.

Machen Sie mit bei der Blühstreifenaktion 2021, einerseits um den bestäubenden Insekten Ihre Nahrungsgrundlage zu verbessern und andererseits aber auch um mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen.

 

Gründe für die Anlage von Blühflächen

  • Positive Öffentlichkeit – Verbesserung des Images der Landwirtschaft
  • Geringe Kosten
  • Förderung der Artenvielfalt und Biodiversität
  • Bereicherung der Landschaft
  • Schaffung neuer Lebens- und Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen
  • Vögel profitieren von den Samen der Pflanzen und Insekten
  • Schutz von Oberflächen- und Grundwasser
  • Erhöhung des Erholungswerts der Landschaft
  • Förderung von Nützlingen wie Marienkäfer, Spinne, Regenwurm, Schwebfliege, Laufkäfer

Ablauf der Aktion

  • Anmeldung mit Angabe der Laufmeter in der Geschäftsstelle Ihres Maschinenrings
  • Feld saatfertig herrichten
  • 3 m Saatstreifen frei lassen
  • Ansaat durch MR-Auftragnehmer
  • Abrechnung durch Maschinenring
  • Codierung bei Mehrfachantrag:
  • Körnermais mit Blühstreifen (NC 177)
  • Silomais mit Blühstreifen (NC 410)
  • Kein Ausmessen nötig; Streifen werden der Gesamtfläche zugerechnet, max. 20 % des Maisschlages
  • Blühstreifen sind abzuernten oder aus der Erzeugung zu nehmen
  • Freiwillige Maßnahme
  • Keine Vorauflaufspritzung
  • Achten auf Abdrift bei Pflanzenschutz
  • Schwierig auf Quecken- oder Hirsestandorten
  • Auch Schnecken können zum Problem werden

Kosten:
Max. 0,15 €/lfm plus 15,- € Anfahrt inkl. Saatgut

Haben sie Interesse? Dann melden Sie sich in unserer Geschäftsstelle.

Kontakt

Ralf Wagner 

Tel.: 09135/73 66 69-11
E-Mail: ralf.wagner@mr-franken.de